Die HFA Köln im Überblick
Studienziel

Staatliche Abschlussprüfung und Meisterprüfung im Augenoptiker-Handwerk. Nach erfolgreichem 
Fachschulabschluss ist der Absolvent berechtigt, die Berufsbezeichnungen

"Staatlich geprüfter Augenoptiker/in" und "Augenoptikermeister/in"
zu führen

Gründung

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die beiden deutschen Fachschulen in Jena und Berlin für Augenoptiker aus den westlichen Besatzungszonen nur schwer zugänglich waren, beschloss die Delegierten-Versammlung des Zentralverbands der Augenoptiker die Gründung einer verbandseigenen Fachschule in Köln.
Am 4.Februar 1952 nahm sie ihre Tätigkeit in der Alten Universität in der Claudiusstraße auf.

Status und Finanzierung

Mit der Anerkennung als Ersatzschule im Jahre 1953 wurde die öffentliche finanzielle Förderung so weit erhöht, dass der Schuletat zum größten Teil vom Land NRW getragen wurde. Im Jahre 1960 erhielt die Schule den Status einer Höheren Fachschule. 1976 überschritt ihr Etat zum ersten Mal die Millionengrenze.

Eigenes Gebäude

1958 erfolgte der Umzug in den Neubau am Bayenthalgürtel. Durch Zukauf und Umbau eines Nachbargebäudes sowie schließlich einer Erweiterung durch einen Neubautrakt im Jahre 1967 vergrößerte sich die Nutzfläche entsprechend der zunehmenden Zahl von Studierenden. Im Sommer 2001 wird anstelle der alten Mensa ein Neubau mit Mensa und Praktikumräumen errichtet.

Schulleitung

Erster Direktor war Diplomoptiker Dr. Karl Schachtschabel. Im Jahre 1957
übernahm Prof. Dr. Josef Reiner die Schulleitung, seit 1989 hat sein Nachfolger Priv.Doz.Dr.Wolfgang Wesemann dieses Amt inne.

Dozenten

Derzeit wird der Unterricht an der HFAK von 16 hauptamtlichen und 6 nebenamtlichen Dozenten erteilt.

Ausstattung der Schule

Modernste optische Geräte, Werkstattmaschinen und Computer stehen für die Ausbildung zur Verfügung. Die zuletzt getätigten Maßnahmen zur Modernisierung umfassen ein Volumen von ca. 850 000 DM. Damit wurden 1999/2000 zahlreiche optische Geräte, Maschinen und Messgeräte erneuert sowie die Werkstatträume komplett umgebaut und neu ausgestattet.

Studiendauer

Seit 1954 betrug die Studiendauer 4 Semester, 1985 erhöhte sich die Dauer der Ausbildung auf 5 Semester.
Ab 2007 wurde die Studiendauer wieder auf 4 Semester verkürzt.

Jedes Semester umfasst ca. 20 Unterrichtswochen mit ca. 32 Wochenstunden.
(siehe Stundentafel)

Auswahl der Bewerber

1975 musste der Numerus clausus eingeführt werden. Die Reihenfolge der Zulassung der Bewerber wird durch ein Auswahlverfahren geregelt. Seit Wintersemester 2001 ist nur noch ein Jahr Gesellenzeit zum Beginn des Studiums nötig.
Ab dem Studienjahrgang Winter 2009 wurde auf ein halbes Jahr Gesellenzeit als Zugangsvoraussetzung verkürzt.

Schulgeld

Der Besuch der Höheren Fachschule für Augenoptik ist schulgeldfrei. Es wird allerdings ein Materialkostenanteil von € 62,- je Semester erhoben.